Managed Services vs. Break-Fix: Was passt zu Ihrem Unternehmen?
Wenn die IT nicht funktioniert, ruft man den IT-Dienstleister an. Das war jahrelang das Standardmodell: Problem entsteht, Techniker kommt, Problem wird behoben, Rechnung wird gestellt. Dieses Modell nennt sich Break-Fix – und es hat durchaus seine Berechtigung.
In den letzten Jahren hat sich jedoch ein anderes Modell etabliert: Managed Services. Dabei übernimmt der IT-Dienstleister die proaktive, laufende Betreuung der IT-Infrastruktur – für eine monatliche Pauschale.
Welches Modell passt besser zu Ihrem Unternehmen?
Das Break-Fix-Modell
Im Break-Fix-Modell zahlen Sie nur, wenn etwas kaputt ist. Kein Vertrag, keine Grundgebühr, keine Bindung. Das klingt zunächst attraktiv – besonders für kleinere Unternehmen oder solche, die selten IT-Probleme haben.
Die Nachteile treten oft erst im Ernstfall auf:
- Reaktionszeiten sind nicht garantiert – im schlimmsten Fall wartet man Stunden oder Tage
- Der Dienstleister kennt Ihre Systeme nicht gut, weil er selten vor Ort ist
- Keine Dokumentation, kein Monitoring, kein proaktives Eingreifen
- Kosten sind schwer planbar – ein größerer Ausfall kann teuer werden
Das Managed-Services-Modell
Managed Services bedeutet: Ihre IT wird kontinuierlich überwacht, gewartet und optimiert. Sie zahlen eine monatliche Pauschale und wissen, was Sie bekommen. Typische Leistungen in einem Managed-Services-Vertrag:
- Patch-Management und Software-Updates
- Monitoring von Servern, Netzwerk und Clients
- Antivirus und Endpointschutz
- Backup-Überwachung
- Helpdesk mit definierten Reaktionszeiten
- Regelmäßige Berichte und Gespräche über den IT-Zustand
Der entscheidende Unterschied: Probleme werden erkannt und behoben, bevor sie zum Ausfall führen. Das spart langfristig Zeit, Nerven und Geld.
Wann sind Managed Services sinnvoll?
Managed Services passen besonders gut zu Unternehmen, die:
- Mehr als fünf Mitarbeiter haben und auf eine funktionierende IT angewiesen sind
- keine eigene IT-Abteilung haben oder haben wollen
- Planbarkeit und Kostensicherheit schätzen
- Compliance-Anforderungen haben, die eine strukturierte IT-Betreuung verlangen
- nach einem Vorfall ihre IT endlich dauerhaft stabilisieren wollen
Was gehört nicht in Managed Services?
Ein fairer Managed-Services-Vertrag definiert klar, was enthalten ist – und was nicht. Nicht automatisch enthalten sind typischerweise:
- Große Projekte (Servermigrationen, Netzwerkumbauten)
- Hardware-Käufe und -Installationen
- Software-Entwicklung oder Individualprogrammierung
- Benutzer-Onboarding in großem Umfang
Diese Leistungen werden projektweise abgerechnet und ergänzen den laufenden Betreuungsvertrag.
Unser Fazit
Break-Fix kann funktionieren – wenn die IT-Anforderungen minimal sind und Ausfallzeiten tolerierbar. Für die meisten Unternehmen, die produktiv und sicher arbeiten wollen, sind Managed Services jedoch die bessere Wahl.
SW-Systeme bietet Managed-Services-Pakete, die sich an Ihrer Unternehmensgröße und Ihren tatsächlichen Anforderungen orientieren. Kein Einheitsvertrag, sondern ein Konzept, das zu Ihrer IT passt.
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